Gefunden am 2025-07-07
"Obergrenzen für Migranten in Schulklassen hält Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien (CDU) für denkbar. Denkbar sind sie schon, aber nicht realisierbar. Sollen Schüler künftig mit Bussen in andere Stadtteile gefahren werden, um dort für Durchmischung zu sorgen?"
Irgendetwas verstehen solche Politiker*innen falsch. Es kann nicht um eine Durchmischung von Schulen gehen. Vielmehr wäre eine Durchmischung der Gesellschaft ein wirksames Ziel. Ob unsere Gesellschaft dazu fähig/bereit ist, ist allerdings leider anzuzweifeln. Stattdessen sind wir sehr gut in "der Nutzung von Ellenbogen", im ignorieren und auslesen/ausgrenzen. Solange sich diese "Kultur" hierzulande hartnäckig hält, haben Entscheider schlechte Karten.
Vermutlich pflegen allerdings viele, wenn nicht gar die meisten, solcher Entscheider auch noch diese unaufgeklärte Kultur. "Stallgeruch" ist wohl nach wie vor viel wirksamer als sorgsame Offenheit. Letzteres ist ja auch viel zu anstrengend.
Wer glaubt, wir Menschen hätten die Feudalherrschaft überwunden, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten - oder dass die Hölle "unten" existiert und der Gegensatz Himmel "oben". ![]()
Ich will nicht verhehlen, dass auch ich Vorurteile habe. Wenigstens versuche ich gelegentlich, diese zu überdenken statt festzuklopfen. ![]()